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Dienstplan Gastronomie Schweiz: Schichtplan für Restaurants und Cafés

Spitzenzeiten, Aushilfen und kurzfristige Ausfälle: So planen Restaurants und Cafés in der Schweiz ohne Chaos.

7 Min. LesezeitAktualisiert: 29. Mai 2026

In der Gastronomie ändert sich der Bedarf stündlich: Mittagsrush, Abendservice, Wochenenden. Wer mit Excel und Zuruf plant, steht spätestens bei der nächsten Krankmeldung vor einem Problem. Dieser Ratgeber zeigt, wie kleine Restaurants und Cafés in der Schweiz strukturiert planen – ohne komplexe HR-Software.

Typische Planungsherausforderungen in der Gastronomie

Anders als im Büro arbeitet das Team in Schichten: Service, Küche, Bar – oft mit unterschiedlichen Zeiten und Pensums. Dazu kommen Aushilfen für Wochenenden, Saisonkräfte und kurzfristige Ausfälle kurz vor dem Service.

Viele Betriebe starten mit einer Wochenübersicht in Excel und WhatsApp-Gruppen. Das funktioniert bei drei bis vier festen Kräften. Sobald Spitzenzeiten, Ferien und Krankheit zusammenkommen, wird der Plan fragil.

Spitzenzeiten und Besetzung planen

Planen Sie nicht nur «wer da ist», sondern «wer wann gebraucht wird». Ein Dienstagmittag braucht andere Besetzung als ein Freitagabend. Dienstvorlagen wie «Normaler Wochentag», «Freitag Abend» oder «Brunch-Sonntag» sparen jede Woche Zeit.

Halten Sie eine Mindestbesetzung pro Bereich fest: Küche, Service, Bar. So sehen Sie sofort, wenn eine Schicht unterbesetzt ist – statt erst während des Services.

Aushilfen und kurzfristige Ausfälle

Führen Sie eine Liste erreichbarer Aushilfen mit Verfügbarkeit: Samstag ja/nein, nur Service, nicht Küche. Bei Krankheit um 10 Uhr ist das wertvoller als zehn Anrufe in der Kette.

Dokumentieren Sie, wer welche Schicht übernommen hat – auch informell. Sonst verlieren Sie den Überblick über Gegenleistungen und Überstunden.

Ferien und Ruhetage in der Gastronomie

Gastronomie hat wenig Spielraum: Wochenenden und Feiertage sind Geschäft. Klären Sie früh, wer in welcher Ferienwoche weg sein kann – und kommunizieren Sie Sperrzeiten (Weihnachtsgeschäft, Sechseläuten-Wochenende) transparent.

Rotieren Sie unpopuläre Dienste systematisch. Wer jedes zweite Wochenende arbeitet, sollte das im Plan sichtbar sein.

Das Wichtigste

In der Gastronomie gewinnt, wer Spitzenzeiten vorplant, Aushilfen strukturiert einbindet und Ferien früh klärt – nicht wer am lautesten zuruf plant.